"Verkehrsunfall mit Person", mit diesem Einsatzstichwort wurde die Feuerwehr Heusweiler am Sonntagnachmittag auf die BAB 8 alarmiert.
Wehrführung
Am frühen Freitagabend des 10. April wurde die Feuerwehr Heusweiler um 18:13 Uhr im Rahmen einer groß angelegten Alarmübung zu einem simulierten flächendeckenden Stromausfall alarmiert. Ziel war es, die Einsatzbereitschaft sowie das Zusammenspiel verschiedener Hilfsorganisationen unter möglichst realistischen Bedingungen zu überprüfen und weiter zu verbessern.
Die Löschbezirke Holz und Wahlschied wurden mit dem Alarmstichwort „Tür öffnen, Person in Wohnung“ in die Grünstraße nach Wahlschied alarmiert. Durch die Feuerwehr wurde die Tür geöffnet und die Einsatzstelle an den Rettungsdienst übergeben.
Die Löschbezirke Mitte und Holz wurden mit dem Alarmstichwort „Brand 3, Heckenbrand droht auf Garage überzugreifen“ in die Holzer Straße nach Dilsburg alarmiert.
Vor Ort brannte eine Mülltonne neben einer Hecke und Garage. Durch den ersteintreffenden Rettungsdienst wurde mittels Feuerlöscher der Brand eingedämmt. Durch die Feuerwehr wurden Nachlöscharbeiten und eine Kontrolle mittels Druckschlauch S und Wärmebildkamera durchgeführt und anschließend die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.
Die Löschbezirke Mitte, Holz, Ost und Lummerschied wurden mit dem Alarmstichwort „Brand 4, ausgelöste Brandmeldeanlage“ zu einem Alten- und Pflegeheim in den Ortsteil Holz alarmiert.
Vor Ort konnte Kochdunst als Auslösegrund festgestellt werden. Der Bereich wurde natürlich belüftet und die EST an das zuständige Personal übergeben.
Die Feuerwehr Heusweiler wurde mit dem Einsatzstichwort "Wasserschaden klein" in die Holzer Straße nach Heusweiler alarmiert.
Vor Ort war eine beschädigte Installation ursächlich. Die Feuerwehr stellte das Wasser ab und verwies anschließend an eine Fachfirma.
Nach Abschluss der Maßnahmen rückten die Einsatzkräfte wieder ein.
Krähe aus misslicher Lage gerettet – Feuerwehreinsatz in Heusweiler
Ein ungewöhnlicher Einsatz beschäftigte die Feuerwehr Heusweiler am heutigen Tag. Die Einsatzkräfte wurden zu einer vermeintlich routinemäßigen Tierrettung alarmiert, die sich vor Ort jedoch als technisch anspruchsvoller herausstellte.
Eine Krähe hatte sich mit dem Kopf in einer elektrischen Mittelspannungsleitung verfangen. Die isolierte Zuleitung verlief entlang eines Pfostens direkt zu den stromführenden Drähten, wodurch sich für das Tier eine gefährliche Situation ergab.
Am frühen Sonntag Vormittag wurde die Feuerwehr auf einen Hund aufmerksam, der herrenlos herumlief und schließlich am Gerätehaus des LB Mitte aufgegriffen wurde.
Da nicht ersichtlich war wem der Hund gehörte, wurde dieser in Absprache mit der Polizei nach Völklingen zur dortigen Polizeiinspektion verbracht.
Das Tier wurde wohlauf dort abgegeben und später von seinem Besitzer wieder abgeholt.
