Brand auf landwirtschaftlichem Anwesen
Brand Halle auf Landw. Anwesen
Am Sonntag, 09.08.2026 gegen 12 Uhr wurden die Einheiten der Feuerwehr zu einem Brand „Werkstatt in Halle“ auf landw. Anwesen in Heuseiler-Bietschied alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Dach der der ca. 30 X 60 Metern großen Halle. Neben der ca. 5 X 5 Meter großen Werkstatt befanden sich in der Halle noch zwei Getreidesilos. Da keine Menschen in Gefahr waren, galten die ersten Maßnahmen der Eindämmung des Brandes. Es gelang ein Übergreifen auf die trockene Vegetation und Gebäude im Umfeld zu verhindern und ein weiteres Ausbreiten in der Halle zu verhindern, was auch zügig gelang. Hilfreich war, dass die Halle nicht ganz gefüllt war. Dennoch war es schwierig, den Werkstattbereich und die Dachkonstruktion endgültig zu löschen. Es waren noch Glutnester vorhanden, die immer wieder zu kleinen Feuern führten.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde ein Baufachberater des Technischen Hilfswerkes (THW) angefordert. Mit diesem wurde dann festgelegt, die Dachhaut weiter mit der Hilfe von Drehleitern zu öffnen um die letzten Glutnester zu finden. Die Dachkonstruktion, die teilweise aus Holz bestand, machte diese Maßnahme erforderlich.
Da das öffentliche Stromnetz abgeklemmt werden musste richtet das THW noch eine Notstromversorgung ein. In Kürze sollen ca. 6000 Legehennen eintreffen, die versorgt werden müssen. Es wurden keine Personen verletzt. Der eigentliche Brand war schnell gelöscht, die Nachlöscharbeiten dauerten noch Stunden. Im Einsatz waren die Feuerwehren der Feuerwehren Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen mit insgesamt rd. 90 Kräften. Die Polizei war mit einem Kommando vertreten und der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte. Das THW entsendete einen Baufachberater und einen Fachzug.
Der Feuerwehr Heusweiler war die Einsatzstelle schon von früheren Einsätzen bekannt. Die Zufahrt ist eng und die Wasserversorgung schwierig. Deshalb wurde schon frühzeitig bei der Leitstelle ein Löschwasserförderzug, bestehend aus bestimmten Fahrzeugen mehrerer Feuerwehren des Regionalverbandes, angefordert. Im Regionalverband sind drei solche Löschwasserförderzüge definiert. Diese kommen nicht aus den vom Einsatz betroffenen Kommunen, sondern von Nachbarkommunen. Hier wurde der Löschwasserförderzug Köllertal alarmiert. Er fuhr einen Bereitstellungsraum in der Nähe der Einsatzstelle an. Im vorliegenden Einsatz kam er letztendlich nicht zum Einsatz.
Da die Feuerwehren Heusweiler und Riegelsberg im Einsatz waren wurden zum Grundschutz die Löschbezirke Schwarzenholz und Reisbach der Nachbargemeinde Saarwellingen im Kreis Saarlouis alarmiert. Diese besetzten ihre Feuerwehrhäuser um im Falle des Falls nach Heusweiler bzw. Riegelsberg ausrücken zu können. Gleiches gilt für die Besatzung einer Drehleiter in Völklingen. Während des Einsatzes in Heusweiler kam es in Riegelsberg noch zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten. Deshalb mussten noch Einsatzkräfte der Feuerwehr Riegelsberg aus dem laufenden Einsatz in Heusweiler umdirigiert werden.
Text: Markus Dincher